Aktuelles

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Das Erlebnis als Versteckperson

Im Training sind wir stets auf der Suche nach freiwilligen Personen, die sich an den verschiedensten Orten für unsere Hunde verstecken. Diese Übungen sind essenziell, damit unsere Hunde immer wieder etwas Neues lernen und optimal auf den Ernstfall vorbereitet werden. Dabei setzen wir auf neue und ungewöhnliche Kulissen, die unsere Hunde herausfordern und ihnen wertvolle Erfahrungen ermöglichen.

Ob in verlassenen Gebäuden, tief im Wald, auf Dachböden oder in Kellern, als Versteckperson erlebt man hautnah, wie vielfältig und spannend das Training sein kann. Unsere kreativen Ausbilder denken sich immer neue, raffinierte Verstecke aus, um die Spürnasen unserer Hunde auf Trab zu halten. Dabei geht es nicht nur darum, sich zu verstecken, sondern auch darum, die Hunde durch unterschiedliche Szenarien zu fordern.

Eine Versteckperson zu sein, erfordert manchmal auch eine Portion Mut. Ob im Dunkeln, in der Höhe oder an engen Orten – jedes Versteck birgt seine eigenen Herausforderungen. Die meisten unserer Hunde sind sogenannte Verbeller. Das bedeutet, dass sie die Versteckperson durch Bellen anzeigen und so lange bellen, bis der Hundeführer oder die Hundeführerin den Fund erreicht. Als Versteckperson kann das je nach Hund auch ziemlich respekteinflößend sein. Doch genau diese Vielfalt macht das Training so effektiv und spannend. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Ausdauer und Entschlossenheit unsere Hunde jede Aufgabe meistern.

Wenn man den Hund nach erfolgreicher Anzeige mit bestätigen kann und in die freudigen Augen schaut merkt man als Versteckperson aber sehr schnell, was für liebe Seelen unsere kleinen Retter sind.

Ein herzliches Dankeschön an all die mutigen Freiwilligen, die sich für unsere Trainings verstecken. Ohne euch wäre es nicht möglich, unsere Hunde so realitätsnah zu schulen und sie auf ihre wichtigen Einsätze vorzubereiten. Euer Einsatz und euer Mut sind unverzichtbar für unsere Arbeit und tragen maßgeblich dazu bei, dass wir im Ernstfall Leben retten können.

Möchten auch Sie einmal in die Rolle einer Versteckperson schlüpfen und unsere Rettungshunde bei ihrem Training unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns! Wir freuen uns über jede helfende Hand und garantieren Ihnen ein spannendes und unvergessliches Erlebnis.

Die Herausforderung der Nacht

Die Dunkelheit mag für viele beängstigend sein, aber nicht für uns und unsere vierbeinigen Helden! Unsere Rettungshunde müssen sich in jeder Umgebung sicher fühlen, sei es Tag oder Nacht. Daher legen wir besonders großen Wert darauf, dass sie sich auch im Dunkeln orientieren können.

Unsere Hunde sind echte Nasenkünstler, aber wenn es um nächtliche Einsätze geht, müssen alle Sinne mithelfen – besonders, um Hindernisse und Gefahren zu erkennen. Und genau deshalb tragen unsere Fellfreunde bei Dunkelheit ein ganz besonderes Accessoire: ein Licht an der Kenndecke.

In dieser speziellen Trainingseinheit lernen unsere Hunde, sich nicht nur auf ihre Nase zu verlassen, sondern auch auf ihre Augen. Hindernisse in der Dunkelheit können sehr gefährlich werden, wenn sie nicht wahrgenommen werden. Durch das Licht an der Kenndecke werden nicht nur die Hunde, sondern auch ihre Umgebung erleuchtet – eine win-win Situation!

Aber nicht nur unsere Vierbeiner müssen im Dunkeln sehen können. Unsere Hundeführer und Suchtrupphelfer sind genauso wichtig! Taschenlampen und Stirnlampen sind dabei unverzichtbare Begleiter. Doch wir gehen noch einen Schritt weiter: Neben der technischen Ausstattung ist auch die Schulung der Orientierung ein wesentlicher Bestandteil unseres Trainings.

Im Dunkelheitstraining üben wir nicht nur das Auffinden von Personen, sondern auch die sichere Navigation durch unwegsames Gelände. Unsere Teams werden geschult, Hindernisse zu erkennen und zu umgehen, selbst wenn die Sicht begrenzt ist. So gewährleisten wir nicht nur die Sicherheit der Rettungshunde, sondern auch die unserer engagierten Hundeführer und Suchtrupphelfer.

Die Nacht ist für uns kein Hindernis, sondern eine Herausforderung, die wir mit Licht, Orientierung und Teamarbeit meistern. Durch die Verbindung von Nasenarbeit, visueller Wahrnehmung und geschulter Orientierung schaffen es unsere Rettungsteams, auch nachts bei Einsätzen zu glänzen.

Einsatzvorbereitung mit Feuerwehr

Gemeinsam mit der Rettungshundestaffel Rheinland und der Feuerwehr Moers haben wir Anfang März bei bestem Wetter ein spannendes Trümmer-Training durchführen können, das unsere Hunde und uns auf weitere realistische Einsatzszenarien vorbereitet hat.

Die repräsentative Kulisse für dieses Training war eine aktive Baustelle, auf der mehrstöckige Gebäude abgerissen wurden, wodurch Trümmerhaufen entstanden sind, die wir nutzen konnten. Zudem standen uns die noch nicht abgerissenen leeren Gebäude zur Verfügung, um darin Suchen vorzunehmen und unsere Hunde auf die Probe zu stellen.

Ein besonderes Highlight dieses Trainings war die Drehleiter der Feuerwehr, die unsere Teams auf die Balkone eines der Häuser befördern konnte. Gemeinsam mit unseren treuen Begleitern betraten wir den Rettungskorb dieser Drehleiter und wurden einsatzgetreu in die Höhe gehoben. Die Höhe, die Aussicht von oben und vorallem die ungewohnte Bewegung waren für unsere Hunde und uns gleichermaßen eine Herausforderung, doch gemeinsam und mit Ruhe sowie kompetenter Anleitung meisterten wir auch diese Situationen. Diese für uns neue Aktion war für alle eine sehr bedeutsame Erfahrung, die uns half, nicht nur unsere Reaktionen in ungewohnten Umgebungen zu beobachten, sondern auch unsere Zusammenarbeit mit den Hunden zu stärken. Das Vertrauen zwischen Mensch und Tier, das wir im Laufe der Zeit aufgebaut haben und stets weiter festigen, erwies sich als fundamentaler Bestandteil unseres Erfolgs in dieser Situation.

Darüber hinaus bot sich uns die Möglichkeit, die vorhandenen Trümmer eines abgerissenen Hauses zu nutzen, eine realitätsnahe Umgebung, um unsere Begehfähigkeiten zu trainieren. Die Suche in Trümmern stellt immer wieder eine Herausforderung dar, die in solch einer kontrollierten Umgebung gut zu üben ist. Ob nun für Teams, die am Beginn ihrer gemeinsamen Ausbildung stehen und sich mit diesen Gegenheiten vertraut machen oder für “alte Hasen”, die so mental und körperlich nicht nur einsatzfähig bleiben, sondern an Mut und Umsicht dazugewinnen.

Besonders hervorzuheben ist die kollegiale Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Instanzen. Die enge Kooperation und hervorragende Koordination zwischen der Rettungshundestaffel Rheinland, der Feuerwehr Moers und der Rettungshundestaffel Ruhrgebiet hat gezeigt, wie effektiv wir arbeiten können, wenn wir gemeinsam unsere Kräfte bündeln und zusammenarbeiten.

Insgesamt war dieses Training eine äußerst wertvolle Erfahrung für uns alle. Es hat nicht nur unsere praktischen Fähigkeiten bei Trümmersuchen verbessert und uns die Möglichkeit geboten zusammen mit unseren Hunden weitere Bilder gemeinsam zu erfahren, sondern auch den Zusammenhalt und die Kooperation zwischen allen Beteiligten gestärkt. Wir sind sehr dankbar für eine solche Gelegenheit, mit unseren Kollegen zusammenzuarbeiten und fühlen uns nun noch besser auf zukünftige Einsätze vorbereitet.

Danke an alle, die diesen Tag ermöglicht und mitgestaltet haben!

Erfolgreiche Flächenprüfung

Wir sind stolz darauf, euch von unserer eigens ausgerichteten Flächenprüfung am 04.&05. November 2023 berichten zu können. An diesen beiden aufregenden Tagen wurden nicht nur unsere eigenen Hunde geprüft, sondern auch Hunde aus den Staffeln Rheinland, Märkischer Kreis und Titz. Unsere Staffelleitung hat die Prüfung organisiert, erfahrene Prüfer eingeladen und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Die Flächenprüfung fand unter anspruchsvollen Bedingungen statt, und das Wetter spielte uns nicht immer in die Karten. Aber gerade in diesen herausfordernden Momenten zeigte sich das Durchhaltevermögen der Menschen und Hunde. Wir haben zusammengearbeitet, uns gegenseitig unterstützt und die Prüfung zu einem Erfolg gemacht. Diese Erfahrung hat nicht nur unsere eigenen Fähigkeiten und die unserer Hunde gestärkt, sondern auch die Zusammenarbeit mit den anderen Staffeln gefördert.

Die Flächenprüfung, die nach den Vorgaben des Bundesverband zertifizierter Rettungshundestaffeln (BZRH) durchgeführt wurde, war keine leichte Aufgabe. Aber am Ende haben alle Beteiligten gezeigt, dass sie bereit sind, in Notfällen Leben zu retten. Drei unserer Hundeführerinnen, Nicole mit Kukki, Laura mit Chica und Stefanie mit Maya, haben die Prüfung erfolgreich bestanden und sich somit für den Einsatz entweder erneut oder sogar zum ersten mal qualifiziert.

Mit diesen neuen Rettungshundeteams sind wir nun besser gerüstet denn je, um Menschen in Notsituationen zur Seite zu stehen. Wir sind fest entschlossen, weiter hart zu arbeiten und unsere Mission, Leben zu retten und Menschen in ihrer größten Not beizustehen, mit noch mehr Energie fortzusetzen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Hundeführern, Hunden und Unterstützern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Erste Hilfe beim DLRG

Wir waren beim Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), wo wir nicht nur unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse aufgefrischt, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen einer Ersthelfer-Ausbildung geworfen haben.

Für einige unserer neuesten Mitglieder in der Staffel war es tatsächlich eine völlig neue Erfahrung, während die langjährigen Mitglieder diese Ersthelfer-Ausbildung natürlich schon häufig (alle zwei Jahre) durchlaufen haben. Trotzdem war es erstaunlich zu sehen, wie selbst bei den erfahrensten Mitgliedern immer noch etwas Neues zu lernen war.

Wir haben nicht nur Verbände angelegt und CPR geübt, sondern auch gelernt, wie man in Notfallsituationen Ruhe bewahrt und effektiv handelt. Von der richtigen Anwendung eines Defibrillators bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen – die Ausbildung hat uns mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet, um im Ernstfall angemessen reagieren zu können.

Wir sind jetzt gut darauf vorbereitet, bei einer vermissten Person Erste Hilfe zu leisten, bis die medizinischen Rettungskräfte eintreffen. Unsere Fähigkeiten und unser Wissen werden es uns ermöglichen, in kritischen Situationen schnell und effektiv zu handeln.

Der Tag war nicht nur lehrreich, sondern auch erstaunlich unterhaltsam. Wir haben nicht nur lebensrettende Techniken erlernt, sondern auch jede Menge Spaß gehabt – und das, ohne die Ernsthaftigkeit der Situation zu vernachlässigen.

Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in unserer Rettungshundestaffel wurden gestärkt, während wir uns neuen Denkanstößen hingaben. Wir sind nun nicht nur bereit für jede Herausforderung bei der Suche nach vermissten Personen, sondern auch kompetente Ersthelfer in jeder Situation.

Ein großes Dankeschön an das Team des DLRG für diese lehrreiche und gleichzeitig vergnügliche Erfahrung!

Flächenprüfung in Rheinhessen

Letztes Wochenende hatten wir das Vergnügen an der Flächenprüfung der Staffel Rheinhessen teilzunehmen, die im idyllischen Warmsroth stattfand. Es waren ereignisreiche Tage, die uns mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad begrüßten – perfekte Bedingungen für unsere vierbeinigen Helden, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Dorfgemeinschaftshaus trafen wir uns, um gemeinsam an den Start zu gehen. Es standen zwei Suchgebiete zur Verfügung, sodass zwei Prüfungen parallel abgehalten werden konnten.

Inmitten dieser Kulisse wagte Birgit mit ihrem Hund Kumpel zum ersten Mal die Teilnahme an einer Prüfung – und sie haben bestanden! Ein Moment des Stolzes für die gesamte Staffel. Unterstützt wurden sie dabei von Nicole, die als erfahrene Suchtrupphelferin fungierte und sie sicher durch das Gelände führte.

Eine Besonderheit bildete die Prüfung von Eric und Lina mit ihrer Hündin Karla. Statt der üblichen Unterstützung durch ein erfahrenes Mitglied entschieden sie sich ambitioniert dazu, die Prüfung gemeinsam als Hundeführer mit Rettungshund und Suchtrupphelferin zu bestreiten – zum ersten Mal für alle drei. Umso größer war die Freude, als das Trio die Prüfung erfolgreich abschloss. Solch eine Leistung und das richtige Selbstvertrauen ist nur durch das besonders gute Training von Mensch und Hund in unserer Staffel möglich.

Auch Jörg erzielte bei dieser Prüfung bedeutende Erfolge. Mit Oona hat er zum ersten Mal die Prüfung in der Fläche bestanden und mit Frodo zum wiederholten Male. Bei Frodo wurde er unterstützt von Eric, der zum ersten Mal als Suchtrupphelfer mitlief. Solche Momente der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Wachsens stärken nicht nur die einzelnen Teams, sondern die gesamte Staffel.

Durch diese Prüfung haben wir so viele geprüfte Hunde wie noch nie. Letztes Jahr waren es noch Frodo, Oona und Kukki, die allen gezeigt haben, wie es geht. Durch deren Vorbild, die Unterstützung der Hundeführer, die präzise und individuelle Ausbildung und zu guter Letzt dem Zusammenhalt aller Mitglieder in der Staffel, ist die Zahl von drei auf sieben geprüfte Hunde angestiegen. Ab heute retten unsere Hunde Frodo, Oona, Kukki, Chica, Maya, Kumpel und Karla Menschen.

Ein herzlicher Dank gebührt der Staffel Rheinhessen sowie den Prüfern und Helfern, die diese herausfordernde Prüfung ausgetragen haben. Ohne ihre Unterstützung und ihr Engagement wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Ihre Professionalität und ihre Hingabe zur Rettungshundearbeit verdienen höchste Anerkennung und Dankbarkeit.

Ganz große Mini-Retter

Es geht nicht um Größe, sondern um Können – und unsere kleinen Hunde beweisen, dass wahre Helden in kleinen Paketen kommen können! Hier sind die Gründe, warum unsere Mini-Retter den Unterschied machen:

1. Zugangsmagie: Durch jede Lücke, jeden Spalt!

Die kompakte Größe unserer kleinen Rettungshunde ermöglicht es ihnen, sich durch enge Spalten und Trümmer zu schlängeln wie Superhelden in Aktion. Wenn es darum geht, Menschen in Not zu finden, sind sie die wahren Meister des Zugangs.

2. Niedlich, aber effektiv: Stressreduktion für Opfer!

Unsere kleinen Helden sind nicht nur süß, sondern auch empathisch. In stressigen Situationen kommen sie den Opfern nahe, ohne sie zu überwältigen. Ihre freundliche Größe sorgt dafür, dass Angst und Stress auf ein Minimum reduziert werden.

3. Blitzschnell und wendig: Über Trümmer wie Profis!

Die Wendigkeit unserer kleinen Hunde ist beeindruckend. Egal, ob es darum geht, über instabile Trümmer zu springen oder durch unwegsames Gelände zu sprinten – sie sind die Ninjas unter den Rettungshunden.

4. Kompakt, aber vielseitig: Leichtes Handling in jedem Gelände!

Im facettenreichen Ruhrgebiet ist Vielseitigkeit gefragt. Unsere kleinen Rettungshunde lassen sich leicht transportieren und sind selbst in den verwinkelsten Ecken einsatzbereit. Größe spielt hier definitiv keine Rolle!

In der Rettungshundestaffel Ruhrgebiet lieben wir die Power unserer kleinen Helden. Sie beweisen, dass wahre Größe nicht in Zentimetern gemessen wird, sondern in der Fähigkeit, Leben zu retten. Unsere Mini-Retter sind nicht nur Teammitglieder – sie sind die wahren Stars in Notfallsituationen.

Gemeinsames Training

Die Rettungshundestaffel für Feuerwehren NRW hat uns heute wieder zu einem gemeinsamen Training eingeladen.

Als Partnerstaffeln sind wir eng miteinander verbunden. Wir unterstützen uns gegenseitig bei Einsätzen und teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen. Im Falle eines Einsatzes alarmieren wir uns gegenseitig und stehen uns in jeder Situation zur Seite. Diese Zusammenarbeit ist von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und einem gemeinsamen Ziel geprägt: Menschenleben zu retten.

Unsere gemeinsamen Trainings sind von großer Bedeutung, um nicht nur die Hunde, sondern auch unsere Teamkollegen besser kennenzulernen. Durch den regelmäßigen Austausch und das gemeinsame Üben verbessern wir unsere Fähigkeiten und stärken unser Teamgefühl.

Dank dieser Partnerschaft sind wir in der Lage, schnell und effizient zu handeln, um Menschen in Not zu helfen. Wir sind stolz darauf, Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein und gemeinsam einen Beitrag zur Sicherheit unserer Region zu leisten.

Getarnt versteckt es sich besser

Die Versteckpersonen unserer Übungen werden zu Meistern der Tarnung. Durch die geschickte Verwendung von Naturmaterialien, Decken und speziellen Ghillie Anzügen verschmelzen sie nahezu mit ihrer Umgebung. Diese perfekte Tarnung stellt eine enorme Herausforderung für unsere Rettungshunde dar, die darauf trainiert sind, menschliche Witterung aufzuspüren. Die Schwierigkeit besteht darin, dass weder Hundeführer noch Hund die Versteckperson auf den ersten Blick erkennen können.

Diese meisterhafte Tarnung hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Training unserer Teams. Die Rettungshunde müssen lernen, sich auf ihre olfaktorischen zu verlassen, da meist selbst auf kurze Distanz die Personen fast unsichtbar sind. Dies erfordert außerdem die Fähigkeiten unserer Hundeführer, die selbst nicht wissen, wo die Personen sind. Somit können sie dem Hund (unterbewusst) auch keine Tipps geben. Sie müssen also in der Lage sein, strategisch ein Gebiet abzusuchen und dabei sowohl die äußeren Umstände als auch den Hund im Auge zu behalten.

Das Training mit perfekt getarnten Versteckpersonen stellt sicher, dass Hund und Mensch als Team wachsen und lernen. Die Einsatztaktik muss ständig angepasst werden, während die Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund auf höchstem Niveau gehalten wird. Diese Herausforderungen tragen dazu bei, das Training so Einsatznah wie möglich zu gestalten und die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsteams in realen Notfallsituationen zu maximieren.

Karte & Kompass

Der Karte & Kompass Lehrgang war eine Reise durch die Welt der Navigation. Hier ein Einblick in einen wichtigen Teil unserer Ausbildung.

Ein entscheidender Aspekt des Lehrgangs war die Beherrschung der Kunst, Koordinaten zu lesen und zu interpretieren. Von der Landkarte aufs Gelände zu kommen, erfordert nicht nur Kenntnisse in Kartenkunde, sondern auch die Fähigkeit, präzise Standorte zu identifizieren. So können wir nicht nur interessante Fundstücke wie Kleidung, sondern vor allem auch vermisste Personen zielsicher lokalisieren.Inhaltliche Highlights des Lehrgangs:

  1. Kartenkunde Deluxe: Die Geheimnisse topografischer Karten wurden uns enthüllt. Höhenlinien wurden zu unserer Landkarte der Vertikalen, und Geländeformen verrieten uns mehr, als wir je für möglich gehalten hätten.
  2. Der magische Kompass: Nicht nur als modisches Accessoire, sondern als verlässlicher Wegweiser in jeder Situation. Den Kompass zu lesen wurde für uns zur zweiten Natur – eine Fähigkeit, die uns ermöglicht, nicht nur Richtungen, sondern auch Entfernungen präzise zu kommunizieren.
  3. Koordinatenlesen im Schlaf: In realistischen Szenarien trainierten wir das schnelle und sichere Ablesen von Koordinaten. Diese Fähigkeit ist entscheidend, um im Einsatz jede Sekunde zu nutzen und die Informationen direkt an die Einsatzleitung weiterzugeben.

Ein Höhepunkt des Karte & Kompass Lehrgangs war zweifellos der kräftezehrende, aber gleichzeitig faszinierende Orientierungsmarsch. Der Marsch forderte nicht nur unsere körperliche Ausdauer, sondern auch unsere mentale Stärke heraus. Die Herausforderung, sich inmitten unbekannter Umgebung zu orientieren und bestimmte Punkte anhand von Karten und Koordinaten zu erreichen, war die ultimative Prüfung.

Die Kunst des Karte & Kompass ist keine leichte, aber sie ist unerlässlich. Unsere Fähigkeiten wurden nicht nur auf die Probe gestellt, sondern auch geschärft, um im Ernstfall mit Präzision und Effizienz agieren zu können. Ein weiterer Meilenstein in unserer Ausbildung, der uns bereit macht, in jeder Situation standhaft zu bleiben und Menschen in Not zur Seite zu stehen.